Rezension

[Rezension] Fünf Reiche – Die Schlacht um Hegrem

Quelle: amazon.de
Titel: Fünf Reiche – Die Schlacht um Hegrem
Autor: Ralph Gawlick
Verlag: Selfpublisher
Preis: 6,99€ [D]
ISBN: 978-1500790844

 

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Inhalt:

Die mittelalterliche Fantasywelt von Cel besteht aus den fünf Reichen Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk. Jedes dieser Reiche hat die Kontrolle über eines der fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Zeit. Vier dieser Reiche leben in ständigem Krieg und Konflikten. Lediglich das Reich Verkcajk, welches das Element der Zeit beherrscht, ist an den Konflikten in der Welt von Cel (noch) nicht beteiligt. Im ersten Teil „Die Schlacht um Hegrem“ steht der junge Rengate Syn aus dem Reich Krut, in welchem verschiedene Menschenrassen und Zwerge in ständigen Konflikten leben, im Mittelpunkt des Geschehens. Er kehrt von seiner Kriegerprüfung, die er in den Zwergenstollen zu bestehen hatte, in sein Dorf Grom zurück. Doch dieses wurde von den verfeindeten Mongiden komplett niedergebrannt. Er macht sich auf den Weg, die anderen Dörfer seines Volkes vor dem Feldzug der Feinde zu warnen. Er und sein väterlicher Freund Karthus aus dem Dorf Herm brechen zusammen mit dem Zauberer Mergok, der die Kräfte der Erde beherrscht, auf, um den Untergang ihrer Hauptstadt Hegrem zu verhindern …

Quelle: amazon.de

Meinung:

„Die Welt von Cel war geteilt in fünf Reiche, Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk.“


Das Cover finde ich eigentlich gut gelungen, darauf zu sehen ist eine Uhr und in jedem Viertel ist eine andere Provinz von Cel abgebildet. Zumindest kommt es mir so vor, aber ich schätze schon, dass dies so gemeint war. Ansonsten ist das Cover düster und schlicht. Zwar weiß ich nicht, was die Uhr mit der Geschichte zu tun hat, aber es sieht schön aus.


Der Schreibstil des Autors ist noch unausgereift, es gab sehr viele Wiederholungen und auch oftmals zu viele Details. Der Satzbau, sowie die Wortwahl, sind an das Setting angepasst, dies war gut. Der Autor schafft es auch, blutige Szenen gut umzusetzen, dies können nicht alle. Weiters kommt man beim Lesen sehr schnell voran, was sicherlich auch an dem Schreibstil liegt. Insgesamt kann dieser aber sicherlich noch sehr verbessert werden.


Zu Beginn lernen wir hier sehr viele Charaktere kennen, von denen mir aber nur Syn und Turek sehr im Gedächtnis geblieben sind. Turek ist ein Zwerg, der von seinen Artgenossen verstoßen wurde und nun im Menschenreich überleben muss, von ihm liest man allerdings nicht so viel. Syn ist sozusagen die Hauptperson, der hat eben erst seine Prüfung zum Mann abgelegt, und sofort muss er in den Krieg ziehen, denn die Mongiden wollen die Hauptstadt einnehmen.

Ich bin gut in die Geschichte gekommen, allerdings habe ich mir die ganzen neuen Wörter nicht gemerkt, bis jetzt weiß ich nur den Namen Hegrem und Cel, den Rest habe ich schon wieder vergessen. Syn ist der erste Charakter, der auftaucht und ich fand ich sogleich sympathisch. Ihn auf seiner Reise zu begleiten war sehr schön, allerdings auch recht kurz, da das Buch selbst selber sehr kurz ist. Dadurch wurden viele Stellen nicht sehr gut ausgearbeitet und auch die Schlacht kam zu kurz.

Puh, ich weiß gar nicht, wie ich eine gute Rezension schreiben soll. Es waren einfach viele Dinge zu schnell erzählt, wie auch die Liebesgeschichte. Es gab eine, und es gab auch schon Anzeichen dafür, allerdings ging mir hier alles zu schnell. Ewig wurde berichtet, die das Heer zur Hauptstadt zieht, aber die Schlacht am Ende war sehr schnell vorbei. Es gab aber auch andere Unstimmigkeiten, denn zuerst sind alle in Eile und plötzlich nicht mehr, es haben viele Dinge einfach nicht harmoniert. Dann gab es auch noch die Kapitel, die von anderen Charakteren, wie etwa Turek, spielten, allerdings wurde diese immer nur angeschnitten und sollen wahrscheinlich Lust auf die nächsten Bände machen, doch mich haben sie einfach nur gestört, da diese Kapitel nichts WIchtiges zur Story in diesem Band beigetragen haben, hier hätte es gereicht kurz über die Charaktere im letzten Kapitel zu schreiben, aber nicht einfach zwischendurch.

Positiv anzumerken ist jedoch, dass sich der Autor nicht davor scheut seine Charaktere richtig blutig zu töten oder zu foltern. Es gab in dem auch zwei Szenen, die mir wirklich im Gedächtnis geblieben sind und genau so sollte es auch sein. Ich liebe eklige Stellen und diese waren wirklich eklig! Auch gab es oftmals Geschichten in der Geschichte und wer meine Rezensionen liest weiß, dass ich so etwas liebe. Zwar waren diese auch nicht so ausgefeilt, aber trotzdem ein Pluspunkt, da dadurch die Hauptstory einfach besser wird.

Auch die Charaktere waren allesamt interessant, ihnen fehlte es aber auch an Tiefe, denn ich könnte nun keinen von ihnen richtig beschreiben. SIe haben aber in der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt und man konnte alle lieben lernen, wobei ich hier „lieben“ in einer sehr abgeschwächten Form meine. Mit diesen Charakteren meine ich allerdings die von der Hauptstory rund um Syn, die anderen haben, wie schon gesagt, keine wichtige Rolle gespielt. Aber die in der Hauptgeschichte waren zu keinem Zeitpunkt überflüssig.

Das Ende war ein typischer Cliffhanger, sodass man auch den zweiten Band lesen möchte. Ich selbst fand den nicht sehr fies, da mir die Charaktere, die nicht zu Syns Story gehören, ziemlich egal waren, aber manch anderer mag dies nicht so sehen.

Fazit:

Es fehlte das gewisse Etwas, darum würde ich sagen, dass es gut für Zwischendurch ist. Ich hätte mir auch mehr Fantasy erhofft, aber hier ging es hauptsächlich um Menschen. Ich schwanke zwischen 2-3 Sterne, sagen wir mal 2,5, was aufgerundet 3 sind.

5 Sterne Bewertungssystem

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5 Kommentare zu „[Rezension] Fünf Reiche – Die Schlacht um Hegrem

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