Rezension

[Rezension] Liebeskummer gibt es nicht

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Quelle: goodreads.com

Titel: Liebeskummer gibt es nicht
Autorin: Ney Sceatcher
Verlag: Forever by Ullstein
Preis: 3,99€ (eBook)
ISBN: 978-3-95818-179-3

 

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Inhalt:

Dein Freund hat einfach Schluss gemacht? Er hat eine Neue? Oder dein Schwarm weiß nicht mal, dass du existierst? Auftritt: Lowa. Lowa ist vielleicht keine Therapeutin, aber mit Liebeskummer kennt sie sich aus wie keine Zweite. Kein Wunder, ihre Mutter ist immer noch nicht über die Trennung von ihrem Vater hinweg und versinkt gerne mal in Melancholie. Daher hat Lowa es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Mitschülerinnen über ihren Herzschmerz hinwegzuhelfen. Sie selbst hält sowieso nichts davon, einem Typen hinterherzulaufen. In ihn reinlaufen, das passiert ihr schon eher. So auch bei Jasper, der mit seinem schelmischen Grinsen und seinen blonden Haaren alles andere als unattraktiv ist. Das Problem: Er ist der Ex von Lowas neuster Kundin. Außerdem eilt sein Ruf als Bad Boy ihm voraus. Bald schon steckt Lowa mittendrin in den Intrigen und Eifersüchteleien, die gebrochene Herzen verursachen können. Und dann wird es sogar kriminell …

Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!


„Es war dunkel und kalt. Der Regen klopfte unaufhörlich gegen das helle Fensterglas. Möglichst lautlos schlich ich mich um die Autos herum. Von draußen erklangen Stimmen. Es waren mindestens zwei Personen.“


Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Ich finde es strahlt etwas sommerliches (ist das ein Wort?) aus und dadurch hatte ich gleich noch mehr Lust es zu lesen. Darauf sieht man ein Pärchen, daraus kann man schließen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Ich finde auch die hellen Farben wirklich schön und leicht, sodass das Cover nicht überladen oder übertrieben wirkt.


Neys Schreibstil ist ganz locker und leicht, dadurch war das Buch perfekt für meine Mittagspause, da ich nicht viel nachdenken oder mich in komplexen Sätzen verlieren konnte. Durch den einfachen und trotzdem schönen Schreibstil kann man einfach in das Buch eintauchen und alles um sich herum ausblenden. Das Buch ist aus der Perspektive von Lowa geschrieben, dadurch kann man ganz einfach ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen.


Zuerst lernen wir hier Lowa kennen, die anderen gerne bei ihrem Liebeskummer hilft. Durch eine neue Kundin lernt sie Jasper Raven kennen, der Ex ihrer Kundin. Samira möchte ihn aber wieder zurück und bittet Lowa um Hilfe. Gleichzeitig bekommt sie noch eine zweite Kundin, Elvira, die über ihren Exfreund Leo noch nicht hinweg ist. Doch bald findet Lowa heraus, dass diese beiden Fälle irgenwie zusammenhängen.

Bevor ich mit meiner Rezension beginne: Ney, ich freue mich immer noch so für dich, dass du deine Bücher nun bei Verlagen veröffentlichst und ich freue mich schon, mehr von dir zu lesen! Ich versuche meine Rezension so sachlich wie möglich zu schreiben, aber ich bin stolz auf dich.

Ich mache mir nicht oft Markierungen in Büchern, ok eigentlich nie, aber hier habe ich tatsächlich einige Stellen markiert, da sie mir wichtig waren. Sie hatten etwas philosophisches. DIese Stellen haben dem Buch noch einen besonderen Touch verliehen. Als ich zu lesen begann, wusste ich nicht, was mich erwartet, da ich den Klappentext nicht gelesen habe, trotzdem habe ich schnell in das Buch gefunden und mich sofort mit Lowa angefreundet. Sie lebt allein mit ihrer Mutter, die noch nicht über Lowas Vater hinweg ist, deswegen hat Lowa auch begonnen anderen Leuten mit Liebeskummer zu helfen, da sie einige Tricks von ihrer Mutter kennt.

Wie soll man denn anderen bei Liebeskummer helfen? Auf diese Frage wusste ich zuerst keine Antwort, doch ich musste schnell feststellen, dass Lowa dies wirklich gut beherrscht und ihren Kunden glücklich sind. Warum sie dies alles ohne eine Gegenleistung zu erwarten macht, kann ich immer noch nicht verstehen, aber die Idee dahinter fand ich wirklich witzig. Lowa setzt sich sehr für ihre Kunden ein und macht sehr viel für diese, das zeigt, dass sie ein wirklich toller und lieber Mensch ist und ich habe mir das ganze Buch über gewünscht, dass sie glücklich wird und vielleicht sogar selber einen Freund findet, einfach weil sie so toll ist.

Als Samira dann kam, wusste ich, dass sich hier etwas anbahnt. Es gab oftmals witzige STellen, bei denen ich oftmals schmunzeln musste, aber hin und wieder habe ich auch die Augen verdreht. Samira war mir einfach unsympathisch und sie war auch noch so auf Jasper fixiert, dass ich sie einfach nicht verstand. Sie ist definitiv mein „Hasscharakter“ in dem Buch. Durch Samira lernt Lowa auch Jasper kennen und ihre erste Begegnung war wirklich lustig, die Stelle wird mir für immer im Gedächtnis bleiben.

Die Handlung nimmt also an Fahrt auf, es wird nie langweilig, da Lowa immer wieder neue Abenteuer findet und sich selber in Dinge einmischt, die sie eigentlich nichts angehen. Immer wieder habe ich sie für ihren Mut bewundert, denn ich hätte viele DInge davon nie gemacht bzw. mich nicht getraut. Ney hat auch einige Stellen eingebaut, bei denen ich einfach die Auflösung wissen wollte, da die meisten aus Geheimnissen bestanden, bei einigen war sofort klar, was da eigentlich passiert und bei anderen war ich wirklich verwundert.

Es war wirklich schön Lowa auf ihrer Reise zu begleiten und zu sehen, wie sie Dinge angeht bzw. löst. Es war mir sofort klar, dass Jasper auch eine größere Rolle spielen wird und dieser Charakter wurde auch wirklich gut eingebaut. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass Ney auch eine persönliche Note in das Buch gebracht hat, z.B. liebt Lowa das Buch „Alice im Wunderland“, welches auch Ney selber vergöttert. Bei der Stelle musste ich schmunzeln und ab da habe ich auch darauf geachtet, ob es noch mehr solcher Stellen gibt und ein paar habe ich tatsächlich gefunden.

Das Ende war irgendwie klar, aber in diesem Genre kann es gar keine großen Überraschungen mehr geben, daher war ich nicht verwundert. Nichtsdestotrotz fand ich es sehr schön und gelungen.


Lowa ist wirklich sehr sympathisch und ich mochte sie von der ersten Seite an. Manchmal tut sie Dinge, bei denen sie vorher nachdenken hätte sollen, aber trotzdem schafft sie es aus allem wieder heil herauszukommen.

Jasper ist der typische geheimnisvolle Junge, den man erst im Laufe des Buches genauer kennen lernt. Er ist aber eigentlich ziemlich nett und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Fazit:

Das Buch konnte mich wirklich gut unterhalten und mich abschalten lassen. Die Idee, mit dem Helfer für Liebeskummer fand ich sehr gelungen und neu, daher bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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3 Kommentare zu „[Rezension] Liebeskummer gibt es nicht

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