Rezension

[Rezension] Rauklands Sohn

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Quelle: amazon.de

Titel: Rauklands Sohn
Autorin: Jordis Lank
Verlag: El-Gato
Preis: 12,90€ [D] || 15,90 CHF
ISBN: 978-3943596045

 

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Inhalt:

*** Du allein bestimmst, wer du bist *** Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor. „Rauklands Sohn“ ist der erste Band der Raukland Trilogie.

Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!


„“Was hast du getan?“ Der Schrei trieb durch seine bleierne Müdigkeit. Ein Schatten wuchs über im´hm, Hände krallten sich in sein Haar und rissen seinen Kopf zurück.“


Das Cover wäre mir so nie aufgefallen. Es ist eher unscheinbar und lässt nicht auf die wunderbare Geschichte darin schließen. Man sieht darauf ein Schwert und eine Burg, also eher unspektakulär. Trotzdem hat es doch etwas ganz eigenes an sich und sobald man die Geschichte kennt, weiß man, dass die abgebildeten Dinge auf dem Cover wichtig sind.


Der Schreibstil von Jordis Lank hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt den Roman aus der allgemeinen Erzählperspektive, mit Hauptaugenmerk auf Ronan. Diese Perspektive passt bei diesem Buch perfekt und ich könnte mir keine andere vorstellen. Die Autorin schreibt sehr bildlich, ich konnte mir wirklich alles sehr gut vorstellen und habe mich so in Lannoch verliebt. Durch den tollen Schreibstil ist es nicht mehr einen schönen Lesefluss zu finden und kommt somit auch rasch voran.


Zu Beginn des Buches lernt der Leser Ronan kennen. Er ist der Thronfolger von Raukland, doch als er eine Schlacht verschläft, da er zu viel Wein intus hatte, bestraft sein Vater ihn. Er schickt ihn auf die Insel Lannoch, welche er einnehmen will. Der König dort überlässt die Insel demjenigen, der alle Aufgaben, die er stellt, erfüllt, somit muss Ronan ein Jahr dort bleiben und alle Aufgaben lösen um seinen Vater wieder zu gefallen.

Als Ronan auf die Insel kam, mochte ich ihn nicht. Er wirkte viel zu hochnäsig und von sich selbst überzeugt. Dies ist aber, denke ich, von der Autorin so beabsichtigt. Es ist sehr gut beschrieben, wie er sich auf der Insel einleben zu versucht und die Bewohner ihn nur schief angucken, da konnte man als Leser schon ein wenig Mitleid mit ihm empfinden. Für die Aufgaben, die der König ihm stellt, braucht er einen Freund und durch Zufall findet er einen. Liam. Liam war sofort mein Liebling, er hatte von Beginn an eine so liebenswerte und offene Art, dass man ihn einfach mögen muss.

Die Aufgaben des Königs erscheinen einem zu Beginn unmöglich, ebenso wie sie Ronan unmöglich erscheinen. Manche davon haben mich auch zum schmunzeln gebracht, da sie einfach komisch waren. Diese Idee mit den Aufgaben, fand ich aber richtig toll, da dadurch alles ein wenig aufgelockert wird und das Buch nicht ganz so ernst ist (es geht ja eigentlich darum, dass Rauklands König Lannoch haben will).

Ein sehr wichtiger Aspekt in dem Buch ist die Freundschaft. Endlich mal nicht die Liebe. Hier steht die Freundschaft wirklich im Vordergrund und das hat mir gut gefallen. Man konnte richtig miterleben, wie Ronan und Liam immer enger zusammen gewachsen sind und sich angefreundet haben. Die einzelnen Aufgaben haben sie immer mehr zusammen gebracht und ich wollte keine Szenen mit beiden missen.

Natürlich muss es auch Spannung geben, diese wird hier eingebaut indem drei Männer einen Streit mit einem Bürger anfangen. Sie wollen den Ziehsohn von diesem kaufen, doch Ronan lässt das nicht zu und kämpft mit ihnen. Einer von diesen leistet einen Blutschwur, dass er Ronan töten wird. Dieser Schwur wird gegen Ende des Buches noch sehr wichtig, allerdings verrate ich nicht warum. Ab diesem Kampf weg sind die Dorfbewohner Ronan auch besser gesinnt und sind netter zu ihm. Dieser Prozess von Hass über Akzeptanz bis hin zur Freundschaft war toll erdacht. Die Dorfbewohner haben sich, ebenso wie Ronan und Liam weiterentwickelt und das hat mich seht gut gefallen. Auch hier sieht man wieder, dass die Freundschaft in diesem Buch im Vordergrund steht. Nach einiger Zeit haben die Dorfbewohner Ronan auch geholfen mit seinen Aufgaben.

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Ein wenig Liebe muss aber auch in diesem Buch sein, allerdings spielt sich diese eher im Hintergrund und nebenbei ab. Diese Liebesgeschichte fand ich ganz amüsant, da sie mit Hass begann. Hier gab es zwischen den beiden (ich verrate nicht wem) oftmals witzige Streitereien und Situationen, aber es war mir sofort klar, dass sich da etwas entwickeln wird.

Gegen Ende wurde es dann super spannend. Das Buch hat zwar keine Spannung nötig, da es auch so super ist, aber hier wollte ich dann wissen wie es weiter geht. Ich saß bis ich die Augen fast nicht mehr offen halten konnte und habe gelesen. An dem Tag an dem ich das Buch beendet habe, plante ich eigentlich nur 100 Seiten zu lesen und dann alles andere zu erledigen, aber ich konnte nicht aufhören und dann las ich 240 Seiten und hab das Buch beendet. Das Ende hat mich sehr überrascht. Mit dem hätte ich nie im Leben gerechnet. Es passierte so viel auf den letzten Seiten und alles hat mir Gänsehaut verschafft. Es gab Enthüllungen, Kämpfe und Täuschungen und all das zusammen hat einen tollen Abschluss für Band eins gebildet. Nun möchte ich unbedingt Band zwei und drei lesen und wissen wie es mit Ronan und Liam weiter geht. DIe beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen, ebenso wie das Buch selbst.

Ronan ist ein sehr starker Charakter. Er musste schon viel in seinem Leben aushalten und trotzdem hat er nie aufgegeben. Er tut für seine Freunde auch alles und ist nicht so engstirnig wie sein Vater.

Liam ist ein guter Mensch. Er hilft den Leuten, ist zu allen nett und freundlich und auch sehr witzig. Er hat sich, ebenso wie Ronan, in dem gesamten Buch weiterentwickelt.

Fazit:

Ein sehr gutes Buch, das es wert ist gelesen zu werden. Ich empfehle es wirklich jedem. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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2 Kommentare zu „[Rezension] Rauklands Sohn

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