Rezension

[Rezension] Noel & Noelle – Die Geburt

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Quelle: amazon.de

Titel: Noel & Noelle – Die Geburt
Autorin: Nicky P. Kiesow
Verlag: Selfpublisherin
Preis: 5,20€ (Taschenbuch) [D] || 0,99€ (eBook)
ISBN: 978-1532918544

 

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Inhalt:

Obwohl viele Jahrhunderte vergangen und die Drachen und Riesen in die Berge verbannt worden sind, herrscht immer noch ein steter Kampf zwischen Menschen und Bestien. Noel, der Sohn einer einfachen Hexe, wünscht sich nichts sehnlicher, als der Knechtschaft des Hexenclans zu entkommen. Aber er muss bald einsehen, dass das Schicksal etwas ganz Anderes für ihn bereit hält. Kurz bevor er sich dem Abschlussritual seines Volkes stellen kann, das ihm den Weg in die Freiheit ebnen soll, wird sein Leben von einem unerwarteten Familienmitglied völlig auf den Kopf gestellt – Noelle, die Feuertochter, zwingt ihn zwischen die Fronten. Aber kann er sich wirklich auf ihre Seite stellen und sein Volk im Stich lassen?

Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


„Ich bin einzigartig. So etwas wie eine Rarität, würde zumindest mein Mentor sagen. Leider hatte auch er am Anfang keine Ahnung, wie einzigartig eben einzigartig sein kann.“


Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist schlicht und nicht zu aufdringlich, aber trotzdem wunderschön. Darauf ist ein Mädchen, wahrscheinlich Noelle, zu sehen. Im Hintergrund sieht man ein Feld und einen Schatten von einem Drachen. Alles ist sehr stimmig und passt so auch zum Inhalt.


Dies war mein erstes Buch der Autorin, daher kannte ich ihren Schreibstil noch nicht. Dieser ist allerdings sehr schön zu lesen. Die Autorin schreibt das Buch aus verschiedenen Sichten, immer in der Ich-Perspektive. Die Kapitel sind wie eine Erzählung aufgebaut, d.h. die Figuren erzählen die Geschichte. So hat sich auch der Schreibstil unterschieden, wenn man ein Kapitel aus Sicht von Noel gelesen hat, hatte man wirklich das Gefühl als würde man einer Erzählung von einem Kind lauschen. Zu Beginn gefiel mir dieser Schreibstil nicht, aber es wurde besser, je weiter die Geschichte voranschritt, so als würde der Erzählstil von Noel sich mit ihm weiterentwickeln. Ansonsten schreibt die Autorin eher einfach und so kommt man sehr schnell im Buch weiter.


Zu Beginn lernt der Leser Noel kennen, einen Lehrling, der von der Hexe Samanda ausgebildet und aufgezogen wurde. Allerdings hat er seine Kräft nicht wirklich unter Kontrolle und jagt immer Sachen in die Luft. Er fürchtet sich schon vor dem Tag, an dem er seine Prüfung ablegen muss. Besteht er, ist alles in Ordnung und er wird weiter ausgebildet, wenn nicht, wird er zu einem Wanderer. Doch einen Tag vor der Prüfung überschlagen sich die Ereignisse und auch während der Prüfung wird sein Leben auf den Kopf gestellt.

Ich las den Klappentext und war sofort begeistert! Drachen, Hexen, Zauberer, alles, was ein Fantasyroman eben braucht. Bei diesem kurzen Buch war ich dann allerdings skeptisch, ob die Autorin das alles gut umsetzen kann, aber sie hat mich wirklich überrascht, indem sie einen tollen, leider kurzen, Fantasyroman geschrieben hat. Es wurde nie langweilig und ich wollte unbedingt weiterlesen. Irgendwann lag ich dann auf der Couch, mit meinem Tolino und Hintergrundbeleuchtung, während alles um mich herum dunkel war. Ich wollte einfach wissen wie es weiter geht.

Sofort zu Beginn tat mir Noel sehr leid. Das Leben meinte es wirklich nicht gut mit ihm, aber er ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ein wirklich liebenswürdiger Charakter, den die Autorin hier geschaffen hat. dav

Es ist sehr schwer etwas über das Buch zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Drachen. Sie sind zwar wie in vielen anderen Büchern beschrieben, aber hier haben sie noch mehr Magie an sich, sie wirken einfach magischer. Von diesem war ich einfach sofort begeistert und ich wollte unbedingt mehr Szenen mit diesen.

Ab dem Tag der Prüfung wurde es dann super spannend. Schafft er es nun? Was passiert denn jetzt? Doch wie es ausging hat mich sehr verwundert. Gerade mit sowas hätte ich nie im Leben gerechnet, das hat mich wirklich überrascht. Das Ende kam dann leider auch richtig schnell und natürlich war es ein offenes Ende. Dies macht aber Lust auf mehr, da einfach noch viele unerwartete Sachen passiert sind. Nun möchte ich unbedingt wissen, wie es denn weiter geht.

Ich möchte nun nicht mehr verraten. Da man bei diesem ca 120 Seiten Buch keine lange Rezension schreiben kann, ohne wichtige DInge zu verraten, sage ich euch einfach: Lest es selber! Das Buch ist es wert.

Fazit:

Ein tolles, kurzes Fantasy-Buch! Es ist toll für zwischendurch, ist aber auch trotzdem spannend und konnte mich vollends überzeugen, daher bekommt es 4 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

 

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4 Kommentare zu „[Rezension] Noel & Noelle – Die Geburt

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