Rezension

[Rezension] The Black Mage – First Year

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Quelle: goodreads.com

Titel: The Black Mage – First Years
Autorin: Rachel E. Carter
Verlag: CleanReads
Preis: 16,95€ [D]
ISBN: 978-1621354604

 

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Inhalt:

Before the age of seventeen, the young men and women of Jerar are given a choice –pursue a trade or enroll in a trial year in one of the realm’s three war schools to study as a soldier, knight, or mage…

For fifteen-year-old Ryiah, the choice has always been easy. Become a mage and train in Combat, the most prestigious faction of magic.

Yet when she arrives, Ry finds herself competing against friend and foe for one of the exalted apprenticeships. Everyone is rooting for her to fail–first and foremost among them is Prince Darren, the school prodigy who has done nothing but make life miserable since she arrived.

Will she survive, or will her dream go down in flames?

Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!


„“Don’t look now“, I said softly. Did I sound calm? I hoped so. It was hard to tell with the frantic beating in my chest.“


Das Cover finde ich ganz ok. Es ist düster, wie auch die Atmosphäre in dem Buch, aber die Leute da oben sehen viel zu grimmig aus. Ich denke mal, dass die Frau Ryiah sein soll und der Mann Darren. Zu Darren passt es ja, aber Ryiah bräuchte nicht so einen finsteren Gesichtsausdruck zu haben. Ansonsten gefällt mir die Schrift sehr gut, die ist wirklich gelungen!


Der Schreibstil war nicht ganz so meins. Die Autorin schreibt wirklich anders als viele andere und schafft somit einen ganz neuen Stil. Da es aber ihr Debüt ist, kann man über einen noch eher unerfahrenen Schreibstil hinwegsehen. Das gesamte Buch ist aus der Sicht von Ryiah geschrieben, somit kann man sich sehr gut in ihren Charakter hineinversetzen. Die Autorin benutzt nicht allzu schwierige Wörter und wenn man die englische Sprache halbwegs beherrscht hat man kein Problem mit dem Buch. Aber sie hat sehr oft Wortwiederholungen eingebaut, was mich sehr gestört hat. Das Wort „non-heir“ kommt geschätzt auf jeder Seite mindestens einmal vor.


Zu Beginn lernt der Leser Alex und Ryiah kennen. Sie sind Zwillinge und auf dem Weg zur Magier-Akademie um dort ausgebildet zu werden. Allerdings schaffen es jedes Jahr nur 15 Bewerber länger als ein Jahr in dort zu bleiben. Es ist beiden schon klar, dass es schwer wird, aber als auch noch der Prinz dort auftaucht wird alles noch komplizierter.

Ich weiß ja gar nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Ich habe mir eine spannende Magierschule erwartet, mit harten Trainings und Kämpfen und sowas, aber da waren meine Erwartungen wahrscheinlich einfach zu hoch. Hier kommt mal mein versuch alles, was sich bei dem Buch empfunden habe, in Worte zu fassen.

Der Beginn war schon sehr vielversprechend, es ging gleich mit einem Überfall los und man konnte schon erahnen, dass Ryiah eine taffe Frau ist und sich nichts gefallen lässt. Bei der Akademie angekommen, nach einigen Strapazen, die natürlich nicht fehlen dürfen, erfahren sie wie alles abläuft. Dieses System hat mir persönlich eigentlich gut gefallen. Die Schüler haben ein Jahr Zeit zum trainieren und sich dann zu beweisen, 15 dürfen bleiben, je fünf für jede Richtung (Kampf, Heilung, Alchemie), der Rest muss gehen. Es war aber auch klar, dass es zu Beginn verwirrend sein kann, wenn so viele Leute dabei sind aber es wurde in dem Buch nur auf Ryiah, Alex, Ella, Darren und Priscilla geachtet, die anderen Charaktere waren vollkommen egal. Dies hat positive aber auch negative Seiten. Einerseits kann man sich so voll und ganz auf die Hauptcharaktere konzentrieren, andererseits hat die Story dann nicht diese Wirkung auf den Leser, wenn man immer nur von den gleichen Personen liest. Ich hätte mir ein paar mehr Charaktere gewünscht.

Weiters fand ich diese drei Ausbildungsrichtungen verwirrend. Der Leser wird einfach in die Story geworfen ohne große Erklärungen und man muss sich selber zusammenreimen, was diese drei Richtungen denn nun genau sind.  Allgemein wurde mir in diesem Buch viel zu wenig erklärt, sodass ich mich öfters nicht auskannte. Einige Dinge wurden mir erst am Ende klar, andere verstand ich bis dato nicht.

Auch die Story selbst ist im Kreis geschrieben. Ry lernt, Ry versagt, Ry lernt mehr und versagt wieder. Es passiert einfach nichts anderes, als dass sie ihre Magie trainiert und doch immer wieder scheitert, sei es nun bei Duellen oder Tests. Dieses Buch hat so viel Potential und das gesamte davon wurde verschenkt. Man kann aus so einer Idee so viele tolle Sachen zaubern, aber hier ist dies nicht der Fall.

Ein letzter Kritikpunkt. Die Liebesgeschichte. Wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen sollte. Ist es denn nun Liebe oder nicht? Ich bin mir wirklich nicht sicher und denke, dass dieses Thema in den Folgebänden fortgeführt wird. Allerdings kam mir diese ehrlich an den Haaren herbeigezogen vor, da der Typ (wie sollte es anders sein) in einer ganz anderen Liga spielt und dazu auch noch ständig gemein zu ihr ist. Natürlich will er sie nur beschützen *Hundeaugen*. Ryiah ist auch noch so naiv und lässt sich auf den ein, obwohl er sie immer wieder verletzt und schikaniert, trotzdem verliebt sie sich in den Typen. Da denk ich mir auch was mit der falsch ist. Selber warnt sie alle Mädchen vor ihrem Bruder, der ihnen das Herz brechen wird, aber sie befolgt ihre Ratschläge nicht. Eigentlich ist Ryiah sehr taff und klug, aber hier ist es so als würde ihr gesamtes Gehirn in den Dumpfbackenmodus schalten.

ABER nicht alles an dem Buch war schlecht. Es gab viele gute Dinge, wie etwa die Freundschaft zwischen Ella und Ry. Hier sieht man, dass der Stand nicht alles ist und Freundschaft zwischen einer Adligen und einem einfachen Mädchen toll funktionieren. Auch die Trainingsstunden waren recht amüsant (obwohl sie zu oft vorkamen). Gefallen hat mir auch wie sehr Ella und Ry zusammen halten und sich gegenseitig mit lernen helfen. Was mich dann auch noch sehr überrascht hat war, dass Darren Ryiah hin und wieder geholfen hat, das hat mich einerseits verwundert, andererseits fand ich es aber auch irgendwie toll.

Puh, mir fallen immer nur die negativen Dinge ein. Auf jeden Fall gab es sehr viele Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben, vor allem die in denen Ella und Ry zusammen waren, die waren einfach nur süß.

Das Ende hat mir dann sehr gut gefallen, es macht neugierig auf mehr und hat sich sehr von dem Rest des Buches unterschieden. Die letzten 30 Seiten waren also die besten.

Ryiah ist, wie gesagt, eine starke unabhängige Frau, die aber schnell mal ihr Hirn abschaltet, nur weil ein Schönling von Prinz da herumläuft. Sie hat aber einen starken Kampfgeist und gibt sich nicht so schnell geschlagen.

Alex ist das genaue Gegenteil von Ry. Wo sie zu wenig redet, redet er zu viel. Er geht gerne mit Mädchen aus. Ansonsten blieb sein Charakter eher flach, man bekam nur mit, dass er einen starken Beschützerinstink gegenüber Ryiah hat.

Ella ist, ebenso wie Ryiah, sehr stark und kämpft für das, was sie will. Sie hatte eine schlimme Vergangenheit, hat aber gelernt damit umzugehen und ist trotzdem ein gutmütiger und mitfühlender Mensch geworden. Mehr erfährt man nicht von ihr.

Darren und Priscilla sind die letzten Charaktere, die öfter vorkommen. Darren ist, wie jeder Prinz, ziemlich hochnäsig und von sich selbst überzeugt, allerdings zeigt er hin und wieder kleine Gefühlsregungen, die aber nichts über seinen wahren Charakter aussagen. Pricilla ist einfach nur gemein, sie sieht in jedem Mädchen, dass Darren auch nur ansieht, Konkurrenz. Außerdem ist sie gehässig und kann ihren Mund nicht halten.

Fazit:

Ein gutes Buch, das noch sehr viel Potential hat. Im zweiten Band wird es hoffentlich besser, und da noch Luft nach oben ist bekommt das Buch 3 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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Ein Kommentar zu „[Rezension] The Black Mage – First Year

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