Rezension

[Rezension] These broken stars

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Quelle: amazon.de

Titel: These broken stars
Autorin: Amie Kaufman & Meagan Spooner
Verlag: Disney Hyperion
Preis: 8,99€ (Taschenbuch) [D] || 16,99€ (Hardcover) [D]
ISBN: 978-1423171027

 

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Inhalt:

It’s a night like any other on board the Icarus. Then, catastrophe strikes: the massive luxury spaceliner is yanked out of hyperspace and plummets into the nearest planet. Lilac LaRoux and Tarver Merendsen survive. And they seem to be alone.

Lilac is the daughter of the richest man in the universe. Tarver comes from nothing, a young war hero who learned long ago that girls like Lilac are more trouble than they’re worth. But with only each other to rely on, Lilac and Tarver must work together, making a tortuous journey across the eerie, deserted terrain to seek help.

Quelle: amazon.de

Meinung:

„Nothing about this room is real. If this were a party at home, the music would draw your eye to human musicians in the corner.“


Das Cover ist ja ein richtiger Blickfang! Damals, vor drei Jahren, als ich das Buch gekauft habe, war es eigentlich fast nur wegen dem Cover. Nahezu niemand, und schon fast gar niemand im deutschen Sprachraum, kannte das Buch, aber das Cover hat mich angezogen und so musste ich es mitnehmen.


Der Schreibstil der Autoren ist wirklich sehr gut. Man kann sich als Leser in jede SItuation hineinversetzen und auch die Umgebung wird toll beschrieben, sodass man seiner Fantasy freien lauf lassen kann. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Lilac und Tarver geschrieben, somit bekommt man von beiden Figuren sehr viele Gedanken und auch Gefühle mit und versteht beide besser.


Es tut mir schon fast leid, dass dieses tolle Buch 3 Jahre auf meinem SuB vergammelt ist, aber nachdem es im deutschen Raum so arg gehypt wurde, verging mir die Lust es zu lesen. Letzten Monat hab ich es dann zusammen mit Neyla begonnen zu lesen und ich bereue Nichts!

Das Buch beginnt auf der Icarus, einem Raumschiff. Dort treffen Lilac LaRoux und Major Tarver Merendsen aufeinander. Lilac ist gemein zu ihm und stößt ihn weg, obwohl er eigentlich nur nett sein, dafür hat sie aber gute Gründe. Tarver versucht hingegen immer wieder mit ihr zu reden, auch als plötzlich Stöße durch das Schiff gehen. Die beiden flüchten zu den Rettungskapseln, doch diese löst sich nicht von selbst vom Schiff. lilac kennt sich mit so etwas aus und schafft es, ihre Kapsel vom Schiff zu lösen. Sie fallen und landen auf einem fremden Planeten. Anscheinend sind sie die einzigen die überlebt haben und gemeinsam wollen sie zum Wrack der Icarus gehen, da dort die Rettungskräfte als erstes suchen werden.

Ich wusste nicht, was ich mir von dem Buch erwarten soll, also hab ich einfach mal drauf los gelesen. Der Beginn gefiel mir schon mal sehr gut und Tarver war mir sofort sympathisch, wohingegen Lilac erst im Laufe der Geschichte zu einer Figur wurde, die man ins Herz schließen kann. Zuerst verstand ich nicht, wo die Menschen denn nun lebten. Auf Planeten oder in Raumschiffen? Vorweg, sie machen nur eine Reise im Raumschiff, so wie eine Kreuzfahrt, leben aber auf Planeten, die bewohnbar gemacht wurden. Was mit der Erde passiert ist, hätte mich aber brennend interessiert.

Jedenfalls spielt sich nicht viel im Schiff ab, was meiner Meinung auch überflüssig gewesen wäre, da alles Spannende sowieso auf dem Planeten passiert. Als sie abstürzten stellten sich mir Fragen über Fragen. Wo waren sie? Hat noch jemand überlebt? Warum ist das Schiff abgestürzt? Was hat Lilac zu verbergen? wp-1483528926397.jpg

Die Handlung selbst wird aber nicht zu schnell voran getrieben, sie sind nun auf dem Planeten und erkunden erstmal. Suchen nach anderen Menschen. Zuerst dachte ich mir, dass da noch andere Menschen leben würden, oder deformierte Tiere, die die Spannung erhalten oder auch noch spannende Szenen liefern, aber so war es nicht. Es gab nur Stimmen in Lilacs Kopf. Ab da war ich richtig neugierig und ich wollte wissen, ob Lilac nun einfach verrückt wird, oder ob noch andere Lebewesen auf dem Planeten sind. Natürlich hätte ich es verstanden, wenn sie durchdreht, da sie ja gerade einen Absturz überlebt hat.

Die Konstellation von reicher Tochter und kriegserfahrenen Major fand ich sehr gelungen. Beide hatten viele Fähigkeiten, die auf dem fremden Planeten sehr nützlich waren. Die Autorinnen haben hier wirklich alles sehr gut durchdacht. Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, da man ja immer noch nicht wusste, was denn nun diese Stimmen sind und warum Lilac so gemein zu Tarver ist.

In der ersten Hälfte des Buches machen sich die beiden nur zum Wrack der Icarus auf, um auf Rettung zu warten. Wer sich nun denkt, dass ein Fußmarsch dorthin sei langweilig zu lesen, irrt sich gewaltig. Es gibt so viele tolle Unterhaltungen und auch hin und wieder witzige Szenen, sodass die Seiten nur dahinfliegen. Hier kann man auch seht gut die Annäherung der beiden beobachten, da sie zusammen bleiben müssen und auch zusammen unter einer Decke liegen, um war zu bleiben.

Tarver merkte man schon zu Beginn an, dass er Lilac mag, egal, wie gemein sie denn zu ihm ist. Lilac taut erst mit der Zeit etwas auf und nähert sich ihm an. Bei dieser Liebesgeschichte wird nichts überstürzt, es wird langsam vorgegangen und auch nicht sofort wild herumgeknutscht, nach dem Eingestehen ihrer Gefühle. Dies hat mir sehr gut gefallen, da es sonst kein Si-Fi Roman geworden wäre, sondern ein stinklangweiliger Teenie-Liebesroman. Hier aber steht die Liebesgeschichte eher im HIntergrund und wird erst in der zweiten Hälfte des Buchs wichtiger.

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In der zweiten Hälfte wird es dann noch besser. Tarver hört die Stimmen auch und hält Lilac jetzt nicht mehr für verrückt. An dieser Stelle hatte ich schon die komischten Theorien entwickelt, was diese Stimmen denn nun sind. Keine davon war richtig. Die Beziehung von Lilac und Tarver war nun auch schon auf einem neuen Level und die beiden gehören jetzt zu meinen OTPs.

Ich beneide die Autoren um die tollen Ideen, die sie in diesem Buch umgesetzt haben. Es gibt so viel Neues und überall auf dem Planeten gibt es neue Geheimnisse, die der Leser entdecken kann. Zwar passiert erst gegen Ende richtig viel, aber das tut dem Buch nicht weh. Dafür wird es am Ende nochmal richtig spannend und es gab einen Moment, dachte ich mir nur „Nein, nein, nein, das darf jetzt nicht passieren!“. Doch die Stimmen, von denen die Auflösung, was sie denn nun sind, einfach spektakulär war, haben alles nochmal gerade gebogen. Doch dann kam nochmal so ein Moment und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die letzten Seiten habe ich regelrecht durchgesuchtet.

Die Spannung wurde am Ende unerträglich und auch all die Auflösungen waren mega gut durchdacht. Aber es endete so wie ich es mir gewünscht habe.

Einige Szenen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf, da sie einfach so wunderbar waren. Auch sehr gut fand ich die Gespräche am Beginn von jedem Kapitel. Dabei wird Tarver von einem Major interviewt und muss Fragen zu dem Absturz und zu seiner Zeit auf dem Planeten beantworten. Dabei wird nicht viel verraten, allerdings hat das alles einen Zweck, den man im letzten Kapitel erfährt. Das war einfach so klug durchdacht und ich dachte zu Beginn nicht, dass es so kommen wird.

Es gab in dem Buch eigentlich nur 2 wichtige Charaktere. Lilac und Tarver. Lilac kam mir zuerst richtig verwöhnt und zickig vor, das hat sich mit der Zeit aber sehr gebessert. Tarver war mir, wie schon gesagt, sofort sympathisch und hat seinen liebevollen Charakter immer und immer wieder bewiesen. Sozusagen sind die beiden total unterschiedlich, passen aber vielleicht gerade darum so gut zusammen.

 

Fazit:

Wenn ihr keine Raumschiffe mögt, ist das egal. Ihr könnt das Buch trotzdem lesen, da es wirklich nicht viele Szenen im Raumschiff gibt. Ein sehr tolles Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat und darum 4 von 5 Sternen bekommt!

5 Sterne Bewertungssystem

 

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6 Kommentare zu „[Rezension] These broken stars

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