Rezension

[Rezension] Love me – The hard way

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Quelle: amazon.de

Titel: Love me – The hard way
Autorin: Magaux Navara
Verlag: Selfpublisher
Preis: 3,99€ (ebook)
ISBN: 9781539887966

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Inhalt:

Emma hat nach ihrer fatalen Ehe feste Pläne, und ein Mann spielt darin keine Rolle. Doch dem nackten Kerl, den sie gefesselt vorfindet, kann sie nicht widerstehen. Entgegen dem ersten Anschein ist er keinesfalls devot, sondern sehr dominant, doch bisher war ihm das Glück nicht hold bei der Suche nach der passenden Spielgefährtin. Weshalb Luke es eben immer wieder versucht, mit jeder Frau. Diese hier fängt sein Herz ein, nicht seinen Schwanz.
Doch dann taucht Emmas Ex auf, der seine Noch-Ehefrau zurückhaben will. Wo findet er sonst so leicht eine, die er nach Belieben misshandeln und demütigen kann?
Luke ist nicht sehr geschickt bei der Überbringung seiner Liebesbotschaft und Emma wird der Boden unter den Füßen weggezogen, und das nicht nur beim Bondage.
Können sich Luke und Emma gegen den Ex durchsetzen?

Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar! Darum tut es mir auch umso mehr leid, dass mir das Buch nicht gefallen hat und ich es abgebrochen habe.

Achtung! Das Buch ist für unter 18-Jährige nicht geeignet!


„Luke beäugte die bunt gefleckte Katze misstrauisch. Er kannte sich nicht aus mit diesen Viechern. Würde sie sich an ihm vergreifen?“


Es fällt mir wirklich sehr schwer, eine schlechte Rezension zu schreiben und liebe Margaux, mir tut es sehr leid, aber ich wurde mit dem Buch nicht warm.

Das Cover hat mit sofort gefallen. Es strahlt alles aus, für das das Buch steht und passt somit super zum Inhalt. Auch, dass die Schrift vom Titel in so einem grellen rot heraussticht finde ich sehr gelungen.


Der Schreibstil von Margaux Navara ist sehr eigen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten damit weiterzulesen, da es manchmal anstrengend war, wegen dem Schreibstil, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und man kommt schneller voran. Normalerweise mag ich es gern, wenn ein Buch aus wechselnder Sichtweise geschrieben wird, allerdings finde ich es dabei besser in der Ich-Form zu schreiben. In diesem Buch wird aus der Allwissenden-Form erzählt, einmal aus Sicht von Emma und einmal aus Sicht von Luke. Hierbei vermischte sich oft das Denken und das Handeln, sodass das ein wenig verwirrend für mich war. Dennoch ist es ein ganz eigener und besonderer Schreibstil.


Ich habe ungefähr die Hälfte des Buches gelesen und ich wollte es wirklich mögen, ich habs versucht, aber es ging nicht. Schweren Herzens habe ich es abgebrochen, da ich mich nicht durch ein Buch quälen will, das mir nicht zusagt.

Zu Beginn des Buches lernt der Leser Luke und Emma kennen. Emma stattet Häuser, die zum Verkauf stehen mit Möbeln aus, damit sie leichter an den Mann (bzw. die Frau) kommen. Als sie in einem eben solchen Haus ihren ersten Rundgang macht, um zu entscheiden welche Möbel sie hineinstellt, trifft sie auf Luke, einen Entrümpler, der nackt an ein Bett gefesselt ist. Dort beginnen die zwei zu reden und kommen sich so näher.

Man wird sofort in die Handlung geworfen, es gibt keine unnötigen Erzählungen am Anfang oder eine lange Hinführung, was ich toll fand. Weiters war der Beginn auch recht witzig, mit der Katze, vor der Luke Angst hat, sich aber nicht wehren kann, da er ja ans Bett gefesselt ist. Emma hatte schon länger keinen Sex mehr und als sie da Luke und sein steifes Glied sieht, wird sie natürlich erregt, unternimmt jedoch nichts, außer ihn loszubinden. Hier fühlte man schon sehr die Spannung zwischen den beiden und kann sich denken, dass es da bald zu Sache geht.

Sex lässt im Buch nicht lange auf sich warten, er und auch sie sind beide für BDSM und passen daher toll zusammen.

Allerdings ging es ab da für mich bergab. Ich konnte keine klare Handlung in dem Buch erkennen und meistens ging es wirklich nur um Sex. Zwar haben sie nicht sofort BDSM praktiziert, sondern haben eher schüchtern (also für deren Verhältnisse) begonnen, aber dennoch war in den Kapiteln mehr Sex als Handlung. Ja, es ist ein erotischer Roman und es ist mir klar, dass hier viel Sex vorkommt, das wusste ich, allerdings gibt es meist eine Handlung drumherum, die mir hier leider gefehlt hat. Zwar war bei den Kapiteln zu Beginn meist die Story mit den verwaisten Kindern, denen Emma helfen möchte, allerdings lief das meist auf Sex mit Luke hinaus, der ihr dabei half.

Es war aber lieb von Luke, dass er wirklich versucht hat, nett zu Emma zu sein und nicht sofort seine Dominanz gezeigt hat. Auch, dass er die Kinder im unteren Geschoß seinen Hauses einmieten ließ war großzügig.

Die Charaktere waren mir auch nicht gerade sympathisch, Luke war mir einfach zu selbstverliebt und seine Gedanken drehten sich immer nur um Sex und was er mit Emma anstellen würde. Das war mir dann zu viel.

Emma war besser, sie war mir nicht komplett unsympathisch, aber jetzt auch nicht meine liebste Protagonistin. Sie hat öfter über Dinge nachgedacht und nicht alles einfach so getan, was er ihr sagte.

Fazit:

Alles in allem wurde ich mit dem Buch einfach nicht warm, es gab mir zu wenig Handlung neben dem Sex und die Charaktere waren mir zu flach. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass viele Leser Gefallen an dem Buch finden werden. Es war leider einfach nichts für mich, obwohl ich ja nichts gegen Erotik habe. Darum bekommt das Buch leider nur 1 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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6 Kommentare zu „[Rezension] Love me – The hard way

  1. Ich finde es gut, dass du begründet hast, warum du es abbrichst 😊 ich habe mit dem Abbrechen ja echt Schwierigkeiten, aber vielleicht ermutigst mich das beim nächsten Mal! 😂 Es gibt nichts Schlimmeres für einen leidenschaftlichen Leser sich mit einem Buch zu quälen 🙄😱😂💙

    Gefällt 1 Person

  2. „Luke war mir einfach zu selbstverliebt und seine Gedanken drehten sich immer nur um Sex und was er mit Emma anstellen würde. Das war mir dann zu viel.“

    Das stört mich auch immer so sehr. Ich mag es wirklich überhaupt nicht, wenn Männer in Erotikromanen oder auch bei New Adult Büchern einzig und allein auf ihre Triebe reduziert werden. Ein bisschen mehr Tiefe sollte man doch von ihnen erwarten können, oder?

    Gefällt 1 Person

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