Rezension

[Rezension] Frigid

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Quelle: piper.de

Titel: Frigid
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Preis: 9,99€ [D] || 10,30€ [A]
ISBN: 978-3-492-30985-1
Verlag: Piper

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Inhalt:

Sydney und Kyler sind so unterschiedlich wie Feuer und Eis. Während Kyler eine Frau nach der anderen abschleppt, geht Sydney lieber mit einem guten Buch ins Bett. Trotzdem sind sie seit Kindertagen beste Freunde. Doch als sie bei einem Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht werden und in einer abgelegenen Skihütte übernachten müssen, werden alte, stets verdrängte Gefühle neu entfacht. Kann ihre Freundschaft diese Nacht überstehen? Und viel wichtiger: Werden sie die Nacht überstehen? Denn während sich die beiden einander vorsichtig nähern, hat es jemand auf ihr Leben abgesehen …

Quelle: piper.de

Meinung:

An dieser Stellen vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist sehr angenhem zu lesen. Dies stellte ich schon bei ihrer Lux-Reihe fest. Sie beschreibt wirklich alles sehr schön und bildlich, somit kann man sich als Leser wirklich jedes Detail sehr gut vorstellen. Gespräche sind auch angenehm zu lesen. Mich störten nur die englischen Ausdrücke zwischndurch, aber da kann die Autorin nichts dafür, das haben die Übersetzer so gemacht. Ein weiteres kleines Detail, das mich störte, waren immer diese Kosename wie „Baby“. Sowas kann ich in keinem Jugendbuch lesen, da verdreh ich immer nur die Augen, aber das sind nur kleine Dinge.

Ich habe mir von dem Buch ein kitschiges Jugendbuch erwartet, so in der Art: Mädchen liebt Junge schon lange. Junge ebenso. Sagen es sich nicht. Werden eingeschneit. Gestehen sich Liebe. Leben glücklich weiter.
Im großen und ganzen war es auch so, mit einigen Spannungselementen zusätzlich.

Aber zuerst kurz zum Inhalt. Zu Beginn lernt der Leser Sydney kenne, die schon ewig in ihren besten Freund Kyler verliebt ist, es ihm aber nicht sagt, da er jedes Wochenende mit einer anderen ins Bett hüpft. Wie jedes Jahr zu Weihnachten wollen sie zusammen mit Freunden in die Skihütte von Kylers Familie fahren, doch dieses Jahr kommen nur Sydney und Kyler dort an, da ein Schneesturm die anderen an der Fahrt hindert. Somit sind die beiden allein in der Hütte eingeschneit.

Dies hört sich nach dem perfekten Ambiente für eine Liebesgeschichte an, was es ja auch ist. Ich fand das sehr schön, da es in dem gesamten Buch wirklich fast nur einen Handlunsort gab, dort aber sehr viel passierte. Die schöne Stimmung in der Hütte wird nur betrübt, von Jemandem, der den beiden Böses will. Kabel werden durchgeschnitten, es wird aufs Haus geschossen usw. Ich finde, dass es sehr offensichtlich war, wer all diese Dinge machte, dennoch las ich auch diese Stellen sehr gern. Noch lieber aber las ich Kyler  und Sydney Stellen, da man richtig beobachten konnte, wie beide mit ihren Gefühlen kämpfen und sich keiner von beiden etwas zu sagen traut. Das Buchw ar zwar vollgepackt mit Klichees, aber wer gerne solche Bücher liest, wird sich daran nicht stören. Hauptsächlich kommen also romantische Szenen in dem Buch vor, auch der Sex kommt nicht zu kurz. Da passte dann öfter dieses Thriller-mäßige nicht dazu, aber das störte den Lesefluss nicht besonders.

Jennifer L. Armentrout hat das Romantische wirklich gut mit dem Sex verbunden, beide Aspekte kamen in dem Buch nicht zu kurz und wurden toll beschrieben bzw. die Szenen waren nicht an den Haaren herbeigezogen und realistischer, als in anderen Büchern.

Es war mein erstes NA Buch von Jennifer Armentrout und muss sagen, dass sie dieses Genre auch sehr gut beherrscht. Natürlich kann man sich nicht viele neue Ideen für dieses Genre aus dem Ärmel schütteln, aber trotzdem hat sie es sehr gut geschafft, das Buch spannend, schön und romantisch zu halten. Die Charaktere sind alle super sympathisch, ich konnte mich sofort in Sydney hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Wahrscheinlich jeder wird schon einmal heimlich in einen Freund verliebt gewesen sein, ohne seine Gefühle jemals zu offenbaren, darum denke ich, dass man sich als Leser so gut vorstellen kann, wie es ihr geht. Sie wirkt wirklich total nett und lieb, auch wenn man nicht sehr viel mehr über sie erfährt, als dass sie unsterblich in Kyler verliebt ist.
Kyler hingegen kam mir wie ein typischer Angeber vor. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich ihn mag oder nicht. Klar, Sydney gegenüber ist er total lieb und der perfekte Beschützer, aber ansonsten…naja.

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Ich hätte mir gewünscht, dass man etwas mehr über die Charaktere erfährt und nicht nur so wenig

Gerade für diese Zeit ist das Buch perfekt, da es in der Weihnachtszeit spielt, mit viel Schnee. Auch wenn bei mir noch kein Schnee liegt, hat mich bei diesem Buch die Winterstimmung gepackt!

Fazit:

Schönes Buch für zwischendurch und vor allem gerade im Winter super zu lesen. Es war aber nicht wirklich etwas Neues, aber bei diesem Genre kann man, wie gesagt nicht mehr innovativ sein, denke ich. Ich kann es allen empfehlen, die gerne NA Bücher lesen oder im Winter mal Lust auf eine schöne Liebesgeschichte haben. Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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4 Kommentare zu „[Rezension] Frigid

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