Rezension

[Rezension] Ein Leuchten im Sturm

Ein Leuchten im Sturm von Nora Roberts
Quelle: randomhouse.de

Titel: Ein Leuchten im Sturm
Autorin: Nora Roberts
Preis: 19,99€ [D] || 20,60€ [A]
ISBN: 978-3-453-29182-9
Verlag: Diana

 

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Inhalt:

Shelby ist erschüttert, als sie nach dem tragischen Unfall ihres Mannes auch noch erfährt, dass Richard ihr Schulden in Millionenhöhe hinterlassen hat. Zudem entdeckt sie in seinem Bankschließfach gefälschte Ausweise und Papiere. Der Mann, den sie geliebt hat, ist nicht nur tot – er hat niemals existiert. Shelby flüchtet zu ihrer Familie nach Tennessee und lernt Griffin kennen, der zu einer wichtigen Stütze für sie und ihre Tochter wird. Doch Richards Lügen und Geheimnisse folgen Shelby bis in ihre Heimat – und werden für sie zur tödlichen Bedrohung.

Quelle: randomhouse.de

Meinung:

An dieser Stelle spreche ich meinen herzlichen Dank an den Diana Verlag (Randomhouse Gruppe) für das Rezensionsexemplar aus.

Nora Roberts Schreibstil ist wirklich toll. Dies ist nun das zweite Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Nach „Grün wie die Hoffnung“ war ich wirklich von ihr begeistert und da musste ich dieses neue Buch auch lesen. Sie schreibt als allwissender Erzähler und somit bekommt man viele Gedanken oder Situationen von verschiedenen Personen gleichzeit mit und ist nicht nur auf das Handeln und die Gedanken einer erinizgen Person beschränkt. Normalerweise mag ich Ich-Erzählungen viel lieber, aber bei Nora Roberts könnte ich mir das gar nicht vorstellen. Die Sprache ist, anders wie in einem Jugendbuch, auch schon etwas reifer und ich fühlte mich nicht mehr so, als würde ich ein Buch für 10-Jährige lesen (was bei vielen Jugenbüchern oft der Fall ist). Auf jeden Fall gefällt mir ihr Schreibstil sehr gut, da man sich trotz allwissendem Erzähler gut in die Figuren hieninversetzen kann und mit ihnen mitfühlen kann.

Zu Beginn lernt der Leser die Protagonistin Shelby kennen, die nach dem Tod von ihrem Mann allein mit ihrer Tochter und einem Berg Schulden klar kommen muss. Ich wusste nicht so recht, was mich in diesem Buch erwartet und habe sicher nicht mit so einem spannenden Erzählstrang gerechnet. Shelby muss über 3 Millionen Dollar Schulden zurück zaheln und findet auch noch heraus, dass ihr Mann sie immer nur belogen und betrogen hat. Im Laufe der Geschichte, kommen noch mehr brisante Details ans Licht und als Leser denkt man sich immer nur „Wie hat der das gemacht?“ oder „Shelby tut mir wirklich leid“. Ich hatte während des gesamten Buches wirklich Miteldi mit ihr.

Als Shelby dann wieder in ihren Heimatort zu ihren Eltern zieht, trifft sie auf Griff, den besten Freund des Freundes ihrer besten Freundin. Wie es das Schicksal eben so will, verlieben sich die beiden. Griff kann sehr gut mit Callie umgehen und ich fand ihn von Anfang an sehr sympathisch. Seine Figur spielt eine zentrale Rolle in dem ganzen Buch. Griff steht Shelby auch in jeder Situation bei und passt wirklich rührend auf sie auf. Sie sind also das perfekte Paar.

Die Geschichte hat sich dann in eine Richtung entwickelt, mit der ich persönlich nicht gerechnet habe. Es kamen Geheimnisse ans Licht, es wurden Morde verübt, es wurde gelogen und betrogen und Drohungen ausgestoßen. Doch es war nicht so, dass die Geschichte ein kleiner Krimi wurde, nein. Es war eine Mischung aus Spannungsaufbau und der Lebensgeschichte von Shelby, d.h. es war ziemlich abwechslungsreich und wurde nie langweilig. Der Leser wird hierbei auch geschickt in die Irre geführt, bevor am Ende des Buches die große Bombe platzt. Dieses Ende hat mich auch sehr schockiert, da ich wirklich nicht damit gerechnet habe.

Shelby ist eine wirklich starke Persönlichkeit. Da man heutzutage in Jugendbüchern nur noch von Frauen liest, die einen starken Mann an ihrer Seite brauchen um auch nur aufs Klo zu gehen, ist dies eine schöne Abwechslung. Shelby versucht allein die Schulden abzubezahlen, geht arbeiten, kümmert sich um ihre Tochter und baut sich ganz allein ein neues Leben auf. Wenn Griff ihr helfen will, lehnt sie sehr oft ab und das hat mir alles super gefallen, da sie wirklich eine „moderne“ Frau verkörpert, die keinen Mann braucht um ihr Leben auf die Reihe zu kriegen oder glücklich zu sein. Griff ist, wie schon gesagt, von Beginn an sehr sympathisch und man hat das Gefühl, dass er Shelby nicht nur an die Wäsche will sondern sich sofort für sie verantwortlich fühlt und will, dass es ihr und Callie gut geht.

So gesagt sind alle Charaktere in dem Buch sehr schön ausgearbeitet und auch sehr sympathisch. Das einzige, das ich bemängeln muss, sind die vielen Familienmitglieder von Shelby, die haben so viele gleichklingende Namen und ich habe sie immer verwechselt. Vielleicht geht es da aber auch nur mir so.

Das Buch hat ja sehr viele Seiten, 576 um genau zu sein, trotzdem liest es sich sehr schnell und flüssig. Ich wollte immer weiterlesen und musste mich nicht zwingen das Buch zu öffnen und zu lesen.

Fazit:

Wieder ein sehr gutes Buch von Nora Roberts, das ich allen empfeheln würde, die gern Romane mit Spannungselementen lesen. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen! Das Buch bekommt solide 4 von  Sterne.

5 Sterne Bewertungssystem

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3 Kommentare zu „[Rezension] Ein Leuchten im Sturm

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