Rezension

[Rezension] For Good – Über die Liebe und das Leben

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Quelle: drachenmond.de

Titel: For Good – Über die Liebe und das Leben
Autorin: Ava Reed
Preis: 12,34€ [D]
ISBN: 978-3-95991-961-6
Verlag: Drachenmond Verlag

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Inhalt:

Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.

Quelle: drachenmond.de

Meinung:

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an die Autorin, Ava Reed, für das eBook Rezensionsexemplar.

Kurz etwas zum Schreibstil: Dies war mein erstes Buch von Ava Reed (obwohl alle von ihr auf meiner Wunschliste stehen, schande) und daher war mir ihr Schreibstil noch nicht bekannt. Aber sofort auf den ersten Seiten merkte ich, dass sie einen wirklich tollen Stil hat und man richtig mitfühlen kann mit den Charakteren. Sie bringt Gefühle wirklich toll rüber und das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil wechselt auch etwas, je nachdem ob man gerade eine von Charlies Erinnerungen oder die Gegenwart liest. Hierbei passt Ava Reed ihren Schreibstil jeweils an.

Zum Cover muss ich ja wohl nichts sagen, es sieht einfach wunderschön aus und passt perfekt zur Geschichte.

Zu Beginn lernen wir Charlie kennen, die am Boden zerstört ist, da ihr Mann gestorben ist. Ihr Schmerz ist fast greifbar und man wird mit jedem Gegenwartskapitel mehr und mehr in diesem Schmerz hineingezogen und hat fast das Gefühl, als wäre es der eigene. Ich fand sehr schön, dass zu Beginn jedes Gegenwartskapitels ein kurzes Zitat steht. Dadurch konnte man, je nach Zitat, schon ein wenig erahnen, was denn in diesem Kapitel passiert.

Es wird abwechselnd die Gegenwart und eine Erinnerung von Charlie erzählt, beide Teile sind jedoch immer miteinander verknüpft, z.B. lesen wir in einem Erinnerungskapitel ein Erlebnis von Charlie und dann denkt sie im Gegenwartskapitel darüber nach. Dadurch bekommt man als Leser sehr gute Einblicke in Charlies Leben. Man hat während des ganzen Buches nie das Gefühl, dass etwas Unzusammenhängendes passiert, oder die Kapitel ein Lückenfüller sind. Alle Kapitel und auch die Erinnerungen tragen zum Ende des Buches bei und ohne gewisse Stellen, würde man als Leser nicht so berührt werden.

Charlie tat mir von Beginn an sehr leid. Ich wusste zwar nicht, was Ben passiert war, aber durch den beschriebenen Schmerz von Charlie konnte man sich denken, dass es etwas Schlimmes sein muss. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr Details, bis zur Gegenwart hin. Man begleitet Charlie und Ben also auf ihrer gemeinsamen Reise und wird dadurch noch mehr berührt, als wenn alles der Reihe nach und nicht Gegenwart-Erinnerung gemischt erzählt werden würde. Da kam es mir manchmal schon so vor, als wäre Charlies Schmerz auch mein Schmerz, weil ich mitfühlen konnte und es mir so vorkam, als hätte ich selber alles erlebt. Dadurch, dass das Buch in der Ich-Perpesktive geschrieben ist, kann man sich noch einer in Charlie hineinversetzen.

Zu Beginn dachte ich mir, dass es einfach ein sehr trauriges Buch werden würde, aber es war so viel mehr. Es erzählt eine ganze Lebensgeschichte und alles was damit verbunden ist. Liebe, Schmerz, Trauer, Freude, Verlust. Gefühle, die jeder mindestens einmal in seinem Leben haben wird und die einen dann vielleicht übermannen. Ava Reed hat alle diese Gefühle in ein sehr kurzes Buch verpackt, da denkt man sich, dass das doch eigentlich nicht geht, aber die Länge war genau richtig und alle Gefühle kamen 100 Mal stärker rüber, als bei einem 500 Seiten Roman. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so starke Gefühle in einem Buch gelesen habe. Ava Reed ist ja noch eine sehr junge Autorin und ich denke, und wünsche mir für sie, dass sie noch nicht alle diese Gefühle durchleben musste, zumindest nicht so sehr wie Charlie. Dass sie es, trotz ihres Alters schafft, sich in so eine Situation hineinzuversetzen und diese so genial nieder zu schreiben, hat mich wirklich stark beeindruckt. An manchem Stellen war ich den Tränen nahe. Vor Freude. Vor Schmerz. Ava Reed hat ein tolles Buch geschaffen, dass starke Gefühle in den Lesern hervorruft.

Fazit:

Ich lese dieses Genre nicht wirklich oft und wenn, kann es mich miest nicht überzeugen, aber diese Buch übertraf meine Erwartungen. Es hat einfach alles, von Liebe bis Verlust und alles dazwischen. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, keiner bestimmten Gruppe, einfach jedem. Da es auch nicht zu dick ist, kann sich auch ein Thriller-Leser gern an dieses Buch wagen. Ich vergebe tolle 4 von 5 Sterne (5 gibts ja nur für meine Lieblingsbücher, also ist 4 schon weltklasse für Nicht-Lieblingsbücher).

5 Sterne Bewertungssystem

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5 Kommentare zu „[Rezension] For Good – Über die Liebe und das Leben

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